Montagemaschine in Ring- und Längsbauweise

1990

Aus dem Jahre 1978 ist eine Rundtischmaschine in Schalttellerbauweise bekannt. Der Zentralantrieb treibt über Zahnriemen stehehende Kurvenwellen an. 1990 war der Gedanke eine Rundtischmaschine in Ringbauweise zu bauen. Die Innovation war die Kombination eines speichenfrei gelagerten Drehring mit stehenden Steuerwellen zum Antrieb von Handhabungseinrichtungen und Prüfoperationen, die innerhalb und außerhalb des Ringes angeordnet werden können. Daraufhin folgte eine Linearisierung des Prinzps der stehenden Steuerwelle in einer Montagemaschine, welche modular aufbaubar ist und ein Umlenkmodul, ein Antriebsmodul und ein Stationsmodul umfasst. Eine Längstransfermaschine, die beidseitig eines Transportbandes jeweils eine horizontal ausgerichtete Antriebswelle innerhalb eines geschlossenen Rahmen aufweist, war eine weitere Innovation. Das Ein-Stationen-Modul in Zellenbauweise war ein erster Schritt in Richtung eines flexiblen kurvenmechanischen Montagemaschinensystems. Das Baukastensystem wird als Modulmaschine für den Betriebsmittelbau vermarktet und als Plattform für Projekte eingesetzt.

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© Markus Pfuderer